Weber

Hey Leute, ich freue mich, daß ihr hier seid und wünsche mal eine leichte Entspannung auf meinen Seiten. Es geht hier überwiegend um mich und persönliche Ansichten, bestimmt durch meine Voreingenommenheit für den "Wilden Osten". Immerhin habe ich dort den größten Teil meines Lebens verbracht. Hier gibt´s regelmäßig was Neues und ich hoffe, ihr kommt wieder vorbei.

Krefeld, 9. Mai 2012

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Abgelesen

Hendrik Lörges, Ministererklärer.

Das Bundesinnenministerium (BMI) gab eine Studie zur »Integrationsbereitschaft« von muslimischen Zuwanderern in der Bundesrepublik in Auftrag; die Bild-Zeitung kam vorab an die Ergebnisse derselben und machte daraus die Schlagzeile: »Junge Muslime verweigern Integration«. Die Verfasser der Untersuchung sahen dadurch ihre Auswertung verfälscht, und Hans-Peter Friedrich erklärte, aus seinem Ministerium sei das Boulevardblatt nicht bedient worden. Nun haben Sie als Sprecher des BMI diese Behauptung dementiert: Die Studie sei der Bild-Zeitung tatsächlich vorzeitig aus dem Ministerium zur Kenntnis gegeben worden, gelogen habe Ihr Minister aber nicht, sondern »in dem Moment offensichtlich von der Weitergabe nichts gewußt«. Wir entnehmen dem, daß Friedrich ein ganz spezielles, ein momentanes Erinnerungsvermögen hat – er weiß etwas, weiß das im nächsten Moment aber nicht mehr, es kann ihm dann in einem anderen Moment wieder einfallen. Nur gut, daß Sie dies klargestellt haben, jetzt wissen wir seine Aussagen im Lichte dieser Auskunft einzuschätzen.

Wolfgang Helfritsch

aus "Ossietzky"

 

 Benzinwut

Die Grünen sind gegen eine Erhöhung der Pendlerpauschale. Sie haben offensichtlich den Knall nicht gehört, als die FDP geplatzt ist.

Norbert Judisch

aus "Eulenspiegel" 

Aktuell





Grass hat recht

grass hat recht


Supergauck

»Gauck findet Hartz IV prima, Occupy albern, Sarrazin mutig und die Entscheidung, aus der Atomkraft auszusteigen, gefühlsduselig. Was lernen wir daraus? Aus der Kernkraft auszusteigen schützt leider nicht vorm Super-Gauck.«
Christine Prayon

PULS – oder wie ich auf 80 war

So, da bin ich mal wieder; mir ist doch was Unglaubliches passiert:  Da kaufe ich mir “Puls” von Stephen King und gerate von einem Gefrierbrand in den nächsten…
Ich habe es jetzt zu dreiviertel durch…es ist wie immer spannend und erstklassig geschrieben, wenn da nicht ein paar Unfälle von diesem Übersetzer dabei wären.
Der “Junge” ist aus Süddeutschland und im Rentenalter. Mittlerweile kann er seine Abstammung nicht (mehr) verleugnen; nicht mal bei seinen Übersetzungen.
Nicht daß er den Genitiv weitgehend ignoriert, ist ja vielleicht schon fast Umgangssprache hier, nein es kommt noch schlimmer: “Oben in Maine, gottverdammt richtig. Alle, wo den Impuls nich abgekriegt habn, gehn dahin, und wir werdn in Ruhe gelassn.”

Das passiert, wenn man amerikanischen Slang auf deutsch wiedergeben will. Nichts gegen einzuwenden aber bei dem WO drehte sich mir doch der Magen um.

Ist das etwa eine Auflage, die nur im süddeutschen Raum erscheinen sollte oder ist Herr Wulf Bergner (Übersetzer) mittlerweile dermaßen verkalkt daß er glaubt, Deutschland bestehe inzwischen nur noch aus den süddeutschen Bundesländern? Die Leute aus dem “Osten” sprechen anders – auch im Slang, Herr Bergner.

Naja, für den Abend war mir das Lesen vergangen…

*wink*

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4 Kommentare zu >>> PULS – oder wie ich auf 80 war

  • Pegasus

    Ich war schon begeistert von dem Buch. Bis zu einem gewissen Grad. Am Anfang als das Chaos wütete konnte ich schier nicht aufhören zu lesen. Irgendwann aber dümpelt die Handlung nur noch vor sich hin und man liest sich in Richtung Ende.
    Die Übersetzung des Slang fand ich ebenso grauenvoll wie du. Mein Magen hat allerdings keinen Purzelbaum geschlagen. Meiner Meinung nach wäre das Buch auch ohne solch eine bemühte “sinngemäße” Übersetzung ausgekommen, da die Dialoge eh nur dem Zweck dienten und keinen Literaturnobelpreis gewinnen können.
    Ich denke nicht, dass der Herr Bergner Mitteldeutschland und Norddeutschland diskriminieren wollte. Nach 40 Jahren Berufstätigkeit und Schema “F”, beachtet man solche Dinge doch nicht mehr.
    Er müsste doch mittlerweile auch das Rentenalter erreicht haben?

    Lg
    Daniela

  • Weberknecht

    Ich zitiere mal: “Ich habe im Herbst 2004 nach 38 Berufsjahren theoretisch das Rentenalter erreicht, denke aber noch längst nicht ans Aufhören.” Ich werde also mal etwas mehr aufpassen, beim nächsten King-Buchkauf.

    “PULS” ist vielleicht nicht Kings stärkster Roman, aber ich war – wie immer – von der Story gefesselt.
    Wahrscheinlich bin ich auch etwas voreingenommen….wenn ich so in mein Bücherregal gucke? http://www.weber-page.de/web/king.jpg

  • Pegasus

    *lach*
    Das Bücherregal ähnelt auf frapide Weise dem meinigen. Einige Bertelsmann-Ausgaben dabei?

  • Weberknecht

    Die blauen King-Bücher sind alle vom Bertelsmann-Club. 18 Stück… Ich bin da mal eingetreten, weil ich einige Zeit kaum noch gelesen habe. Durch das Pflichtbuch in jedem Quartal, sah ich mich dann gezwungen wieder richtig Bücher zu lesen – wenn auch zu 80% nur Stephen King.

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