Der Westen kennt die Schuldigen.

vladiputin

 

Nach mehr als vier Jahren Krieg in Syrien, nach mehr als vier Millionen Flüchtlingen, weiß der Westen wer Schuld hat: Der Russe.

„Assad und Russland töten Zivilisten!“ röhrt der US-Außenminister in die Weltöffentlichkeit und der Chor westlicher Epigonen stöhnt auf vor Lust am Echo: Jetzt habe aber die „russische Luftwaffe viele Menschen in die Flucht getrieben“, referiert die ARD untertänigst. Der SPIEGEL variiert kaum: „Russland bombt Assad-Milizen den Weg frei“. Und die völlig unabhängige TAZ weiß genau: „Eine Offensive der Regierungstruppen und massive russische Luftangriffe bei Aleppo haben Zehntausende Menschen an die Grenze zur Türkei getrieben.“ Noch im Knien serviert der TAZ-Redakteur das Betthupferl für den Gewohnheitsatlantiker: „Das Weiße Haus zeigte sich tief besorgt.“

Der Russe mal wieder – oder immer noch? Wer´s glaubt… Ein lesenswerter Beitrag von Ulrich Gellermann aus der Rationalgalerie.
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7 Kommentare:

  1. Ich habe vorhin die Kriegstagebücher von Simonow zu Ende gelesen. Zum dritten Mal in meinem Leben.
    Da steht alles drin, was man wissen muß, um die heutige Propaganda zu verstehen.

    • Da ich noch nicht weiß, was man alles wissen muß in Sachen Propaganda, habe ich mir ein Exemplar bestellt. Simonow ist an mir damals ein wenig vorbeigegangen. *g* Alles kann man auch nicht gelesen haben…
      Ich freu mich schon auf das Buch.

      • Bibliothek hätte doch gereicht. ;-)

        Ich lese 300 Bücher pro Jahr – wo soll ich die alle unterbringen?

        Apropos Simonow: Der hat noch viele andere gute Bücher geschrieben – ich kenne sie alle. Einige davon stehen im Bücherregal.

        Simonow beschreibt sehr anschaulich die letzten Tage vor der Kapitulation in Berlin – während in Westdeutschland niemand mehr kämpfte… Da waren die Guten. Vor Berlin standen die Bösen.

        Ich wünsche Dir Spaß beim Lesen.
        LG vom Landsmann

        • War ein günstigeres Exemplar „gebraucht, wie neu“ – das leiste ich mir noch. Bücher oder DVD´s die es mir wert sind, kaufe ich mir schon noch.
          Aber auf 300 Bücher komme ich nie im Jahr, dafür lese ich zuviel im Internet.

  2. Die Russen kommen.

    Offiblock 300 Bücher pro Jahr, das ist ne menge.. das ist ja bald eins am Tag. :D

    Ich lese auch fast ausschließlich im Internet, ist vorallendingen Platz sparend. :)

  3. @Düsseldorf

    Es spart Platz – aber offensichtlich bringt es nichts bei Dir. Wer viel liest, beherrscht auch seine Muttersprache. :twisted:

  4. Interessanter Verweis auf rationalgalerie.de, die scheinen sehr kompetent in ihren Analysen.

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