Hey Leute, ich freue mich, daß ihr hier seid und wünsche mal eine leichte Entspannung auf meinen Seiten. Es geht hier überwiegend um mich, ein wenig Selbstdarstellung  und persönliche Ansichten, bestimmt durch meine Voreingenommenheit für den "Wilden Osten". Meine teils haarsträubenden Beiträge sind möglicherweise die Folgen einer "Posttraumatischen Verbitterungsstörung", die nach 1989 gelegentlich auftritt.

Krefeld, 14. April 2018

 


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Die Männergeschichten der Margot Honecker

So allmählich werden sie langweilig, ich meine die Aufarbeitungsschübe der BRD in Sachen DDR. Das Thema Stasi sollte mittlerweile kaum noch jemanden interessieren. Dachte ich.

Natürlich gilt das nicht für die Opfer.
Ich zähle mal auf, wie vielfältig die DDR war: Es gab sogenannte Regimekritiker, Oppositionelle, Friedensaktivisten,  Kernkraftwerksgegner oder Dissidenten. Auch noch Polit-Bänkelsänger und andere „Stasigeschädigte“ – was in einer Demokratie eben so herum kreucht und fleucht. Immerhin wäre ja auch jetzt noch eine spezielle Opferrente drin, für diese gequälten Minderheiten.
Die am lautesten gegen die DDR gewettert haben und nun endlich im ersehnten Land leben, schreien heute selbstverständlich am hysterischsten. „Opfer!“

Was solls, solange „falsches“ DDR-Gedankengut in den Köpfen vieler Menschen ist, wird weiter aufgearbeitet, daß der Hund jammert, aber das Niveau der „Stasi-Berichterstattung“ lässt langsam nach.Jetzt hatten sie mal Margot Honecker am Wickel, und nun wird es original westdeutsch. So richtig Boulevard-Magazin: „Die Affären der DDR-First-Lady: MfS-Chef Erich Mielke wusste über die Männergeschichten ganz genau Bescheid“ Das ist es doch, was den Bundesbürger interessiert.

Oder die andere Gewaltspirale der Stasi, keine herbeiphantasierte Wasserfolter, mehrmaliges Aufhängen oder Mißhandlungen, es gab auch noch „perfide Psychospiele“ statt nur Kloppe.

Das spielte sich alles um 1960 ab. Je länger sowas zurückliegt, desto weniger glaubhafte Zeitzeugen findet man heute noch. Zu Wort kommen ohnehin fast ausschließlich die damaligen „Freiheitskämpfer“.

Ich werde also die Zahl meiner Stasi-Artikel etwas herunterfahren und nur noch was über außergewöhnlich blödsinnige Greuelgeschichten schreiben. Da sollte ja trotzdem noch genug Material für ein paar Jahrzehnte drin sein.

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