weberHey Leute, ich freue mich, daß ihr hier seid und wünsche mal eine leichte Entspannung auf meinen Seiten. Es geht hier überwiegend um mich, ein wenig Selbstdarstellung  und persönliche Ansichten, bestimmt durch meine Voreingenommenheit für den "Wilden Osten". Immerhin habe ich dort den größten Teil meines Lebens verbracht. Meine teils haarsträubenden Beiträge sind möglicherweise die Folgen einer "Posttraumatischen Verbitterungsstörung", die nach 1989 gelegentlich auftritt. ;)

Ansonsten gibt´s hier regelmäßig was Neues... also dann, bis später mal wieder.

Krefeld, 12. Juni. 2017

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Abgelesen

Redaktion der Bild-Zeitung.

»Sieben Jahre tat der Westen NICHTS – Trump rächt Syriens vergaste Kinder!« So die Schlagzeile, die Sie sich für die Münchner Ausgabe der Bild-Zeitung vom 7. April ausgedacht haben. Wie verkommen muss man sein, um auf diese Weise Kriegspropaganda zu betreiben!

aus "Ossietzki"


Freie Wahlen

Die Außenminister der G7-Staaten haben sich geschlossen für eine Ablösung von Syriens Präsidenten Assad ausgesprochen. Sein Nachfolger soll noch in diesem Jahr in allen G7-Staaten gewählt werden.

MK

aus "Eulenspiegel"

Klopapier und andere Unfeinheiten

Im Moment wüßte ich nicht, warum ich irgendetwas zum aktuellen Tagesgeschehen kommentieren sollte, die Blogs, Nachrichtenportale sowie Staats- und Konzernmedien sind voll mit Knaller- und Falschmeldungen aus dieser etwas unruhigen Zeit und übertreffen sich darin, dieses absurde Zeitgeschehen zu kommentieren. Da hänge ich mich nicht auch noch rein und dümpel lieber kommentarlos durch meinen entspannten Alltag. Es ist keine Gleichgültigkeit oder Faulheit; ich warte lieber auf Themen – wenn sie mir denn einfallen – mit DDR-Bezug oder aus meiner persönlichen, kleinen Welt, wie ich sie wahrnehme. Aber natürlich warte ich auch auf mehr Schreiblust.

Sicher, es gibt genug Ansatzpunkte, aber da ich keinen Drang verspüre, überall auch noch meinen Senf dazuzugeben und es dann der Leser auch spürt, wenn man emphatielos schreibt oder notfalls sogar abschreibt, warte ich ab. Es gibt ja noch woanders Kommentarfelder und Communities, wo ich mich notfalls erleichtern kann.
Meine Webseite dient eigentlich nur meiner Selbstdarstellung und als Zeitvertreib, und so soll es auch bleiben.

Na, ein paar Sachen noch: „Deutschland geht es so gut wie noch nie“ oder „Der durchschnittliche Deutsche hat 24.000 Euro auf dem Girokonto„, und da liegt der Hase im Pfeffer begraben: Man malt uns dieses System immer weiter und immer lauter in den schönsten Farben, entgegen allen Realitäten. Man verarscht uns.
Nach ca. 3 Jahren des Beitritts, hatte ich festgestellt, daß ich nicht Deutschland bin, nicht mal BRD, auch nicht ein kleines bißchen „Durchschnittsdeutscher“. „Nicht angekommen“, wie eine Phrase lautet, ist man, wenn man diese Meinung hat. Und das ist auch gut so. Und warum soll ich mich, mit fast 62 Jahren, jetzt noch verbiegen? Wir wurden früher zur Ehrlichkeit erzogen, übrigens ein nichtwestlicher Wert.

1989 war ich 34 Jahre alt und hatte mich nach kurzer Zeit damit abgefunden, daß unsere Montagsdemos nichts bewirkt haben, außer einer „unfreundlichen“ Übernahme in die BRD, um das mal zurückhaltend zu formulieren.
Mit 40 war ich dann schon etwas desillusioniert: Dies war doch nicht etwa die wunderbare und freie Welt, von der man uns erzählt hatte, die wir aus dem Fernseher kannten und die immer noch herbeifantasiert wird? Wunderbar sicher nicht für die arbeitende Bevölkerung, denn für die ist das Leben kontinuierlich schlechter geworden.
Von 1990 bis 2000 war ich Hungerlohnhandwerker in Meck-Pomm mit saisonalen Arbeitslosphasen.

DDR Toilettenpapier

https://de.wikipedia.org/wiki/Toilettenpapier

2001 zog ich dann in den Westen und heiratete Susi aus NRW, und das ist das letzte positive Kapitel aus meinem Lebenslauf im Kapitalismus. Also das mit Susi, nicht mit dem Umzug. :mrgreen:
Bis zu meiner Krebserkrankung 2014 war ich 14 Jahre als Leiharbeiter unterwegs, da ich anscheinend als Verbraucher und Anleger nicht mehr attraktiv genug für eine „Festanstellung“ war. Nicht „wettbewerbsfähig„, könnte man sagen. Diesen Scheiß hat sich nie jemand getraut, mir ins Gesicht zu sagen – dafür war ich dann auf einmal „überqualifiziert“ (in einem Vorstellungsgespräch,bei dem ich als einziger von 9 den Test bestanden hatte). So kanns gehen.

Das alles nur so nebenbei, warum ich „kleinere Vorbehalte“ gegen diese komische, alternativlose Bundesrepublik habe. Will es mir einer verdenken?

Wenn ich heutzutage jemanden (hier im Westen) erzähle, daß es mir als Arbeiter zu DDR-Zeiten besser gegangen  ist, werde ich ungläubig angesehen.
„Na OK“, relativiere ich das dann etwas: „Das Klopapier war damals echt Scheiße!“
Soviel Ehrlichkeit muß sein.

 

 

 

2 Kommentare zu Klopapier und andere Unfeinheiten

  • dlog

    Das mit dem Klopapier erinnert mich an meinen Vater, als er Freunde „im Osten“ besuchte. Lange her. Die liefen da also einst durch die Straßen und entdeckten plötzlich ein Schaufenster, in dem zuhauf Klopapier angeboten wurde. Die Kumpels meines Vaters haben sich sofort eingedeckt. „Man kann ja nie wissen“. Klingt „prekär“ aber es gibt Schlimmeres, oder?

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