Schon März und immer noch saukalt hier in Krefeld.

Naja relativ kalt – für die Verhältnisse am Niederrhein. Inzwischen war ich auch mal ein paar Wochen arbeitslos und es war ziemlich erholsam bis auf de Tatsache,
daß sich mein Tagesablauf um 4 Stunden in die Nacht verschoben hat. Das ist eigentlich nicht so mein Ding.

Hier mal ein Beispiel, wie man versucht, uns auf den Arm zu nehmen:
„Die Arbeitslosigkeit hat im Februar einen neuen Nachkriegsrekord erreicht. Wegen des harten Winters, der Hartz-IV-Reform und der schwachen Konjunktur sei die Erwerbslosenzahl um 177.000 auf 5.216.000 gestiegen, teilte die Saftladen Bundesagentur für Arbeit mit.“
Immer etwas belustigend, diese Begründungen für steigende Arbeitslosenzahlen: Der harte Winter oder der heiße Sommer, Schulferien, die Apfelblüte, zuviel Wind oder zuviel Ausländer.
Irgendeinen Grund gibt´s immer – nur das System der Marktwirtschaft, also vor allen die Unternehmer und Banken, hat nie schuld. Über so´n Scheiß haben wir im Osten schon gelacht: Hier noch ´n alter Witz von `damals´: „Wer sind die 4 Hauptfeinde des Sozialismus? Frühling, Sommer, Herbst und Winter!“

Nun, ich jobbe wieder oder immer noch, obwohl ich fast 50 bin. Irgendwie habe ich immer noch was gefunden. Wenn auch nicht in meinem erlernten Beruf und nicht übermäßig gut bezahlt. Scheiß egal!
Besser ich schließe dieses Thema erst einmal ab, bevor ich mich da noch hineinsteigere….

Wenn es was Neues gibt, melde ich mich wieder mal hier!! Bis dann…..

2 Kommentare:

  1. Hallo Herr Eierkopp, nachdem ich mal in alten Kommentaren rumgestöbert habe, möchte ich noch ein paar Bemerkungen nachreichen.

    Das einzige, wirklich Schicksalhafte in meinem Leben war die Wiedervereinigung Deutschlands. Daß ich mich – weil über Zeitarbeit beschäftigt – gleich doppelt ausbeuten lassen muß, hat allerdings nicht mit der Regelwut der Sozis zu tun, es liegt ganz einfach am (damals noch funktionierenden,) inzwischen überholten System der „Freien Marktwirtschaft“. In der Schule nannten wir das noch Kapitalismus. Ich gehe auf die 52 zu und bin dank meiner Flexibilität immer noch in Lohn und Brot und schreibe, allen Erfahrungen zu Trotz, immer noch Bewerbungen.

    Daß ich heute besser lebe als damals – wie wollen Sie das einschätzen? Ich lebte damals ANDERS gut; scheiß auf die Reisefreiheit, die wir nun haben oder daß ich mir jetzt meine Levis nicht mehr in einem Westpaket zukommen lassen muß.
    „Gut zu Leben“ ist relativ, es gibt wichtigere Sachen als Mcdonalds, Autos oder Urlaub auf Mallorca; ich will nicht philosophieren, aber Gesundheit, persönliches Glück und mein ausgeprägter Humor sind (beispielsweise)viel wichtigere Dinge in meinem Leben – und ich hoffe, daß ich diese Diese noch geraume Zeit haben werde. Was den Humor angeht, bin ich mir da ziemlich sicher. ;)

  2. Aber Herr Weber, was muß ich denn da von Ihnen lesen? Meinen Sie nicht auch, daß Sie heutzutage immer noch besser leben, als zu DDR Zeiten? Unabhängig von Ihrem persönlich tragisch anmutenden Schicksal?
    Natürlich bin ich konform mit Ihrer Meinung, in dem ich einfach behaupte: Wir werden nicht mehr regiert, weil uns ein Haufen Idioten und Delitanten versucht zu regieren und damit alles nur noch schlimmer macht.
    Ich gebe Ihnen Recht, wenn Sie behaupten die Regelwut der Sozis ist verantwortlich für das Leiden der Menschen in diesem Land.

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