Hey Leute, ich freue mich, daß ihr hier seid und wünsche mal eine leichte Entspannung auf meinen Seiten.
Es geht hier überwiegend um mich und persönliche Ansichten, bestimmt durch meine Voreingenommenheit für den "Wilden Osten". Immerhin habe ich dort den größten Teil meines Lebens verbracht.

Hier gibt´s regelmäßig was Neues und ich hoffe, ihr kommt wieder vorbei.
Ein stressfreies Jahr 2012 und bleibt mir weiterhin treu auf meinen Seiten.

Weber

Krefeld, 25. Jan. 2012

Aktuell





abgelesen

Irgendwann wird alles besser
Es gibt wichtigere, gefährlichere, demokratiefeindlichere Verhaltensweisen als die des Bundespräsidenten Wulff. Daß Wulff gekauft werden mußte, glaubt doch hoffentlich niemand. Er gehört unverkennbar zu jenen, die, wie die große Mehrheit der frei gewählten Abgeordneten, angefangen bei den Kommunen über Länder und Bund bis hinauf nach Europa, nicht gekauft werden müssen. Es sind Überzeugungstäter. Und diese bilden heute die größte Glaubensgemeinschaft der Welt. Ihre wirkliche Religion, zu welcher traditionellen sie sich öffentlich bekennen mögen, ist der Kapitalismus. Und ihr Gott ist das Kapital.

Hans See
aus "Ossietzky" 

Rechenwunder
Wenn Ursula von der Leyen weiter die Statistiken schönrechnet, müssen wir bald Arbeitslose importieren. Anschließend wechselt sie ins Verkehrsministerium, um die Verkehrstoten auf Null zu bringen.

OL

aus "Eulenspiegel" 

Krefeld
6. Februar 2012, 00:09
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Blatt 3

  Mein damaliger Wohnort – direkt am großen Wasser… Die Arbeit im KKW Lubmin brachte ohnehin erhöhte Sicherheitsvorkehrungen mit sich. Stasi, Bild 3Die Stasi leistete sich eine Extra-Dienststelle im Werk. Da man bei der Armee schon auf mich aufmerksam wurde – man fand ein paar “lustige” Liedertexte über die NVA von mir in meinem Spind – wurde das auch sofort weitergereicht ins KKW Lubmin. Das passierte damals, weil die Offiziere der NVA absolut humorlos waren, sag ich mal so. :???:
Unseren ersten Sänger in der Band versuchte die Stasi damals anzuwerben, weil dort verdächtige Personen wie ich mitmimten. Er ließ sich zwar nicht anwerben, bekam es aber mit der Angst zu tun und stieg aus. Immerhin hatte er so viel Mumm, uns das mit dem Anwerbeversuch zu erzählen. Wenn ich mal Lust habe, werde ich noch ein paar nette Storys aus meiner Ost-Vergangenheit zum Besten geben. Auch Geschichten, die mal positive Seiten des Lebens in der DDR beinhalten. Es war ja nun wirklich “nicht alles schlecht im Osten”. Daß man heutzutage nur sehr einseitig und negativ über die DDR informiert wird, ist ja nur ein gezielter Versuch, von der allgemeinen Misere in diesem heutigen Deutschland abzulenken. Und das kommt auch bei vielen an.
Frug mich letztens ein Kollege (knapp über 20), den ich im Auto mit zur Arbeit nahm, mit mitfühlender, dramatischer Mimik: “War das wirklich alles so schlimm in der DDR?” Das jedenfalls fand ICH dann schlimm!

Man soll diesen Teil der DDR nicht vergessen – wir sollten aber aber auch die positiven  Seiten dieses vorübergegangenen deutschen Staates in Erinnerung behalten und sich nicht von der permanenten Negativberichterstattung der heutigen “Qualitätsmedien” beeinflussen lassen. Das dient doch nur der Ablenkung von den heutigen sozialen und Arbeitsmarktproblemen, von Überwachung und einer Pressefreiheit, die keine mehr ist.