Hey Leute, ich freue mich, daß ihr hier seid und wünsche mal eine leichte Entspannung auf meinen Seiten. Es geht hier überwiegend um mich, ein wenig Selbstdarstellung  und persönliche Ansichten, bestimmt durch meine Voreingenommenheit für den "Wilden Osten". Immerhin habe ich dort den größten Teil meines Lebens verbracht. Meine teils haarsträubenden Beiträge sind möglicherweise die Folgen einer "Posttraumatischen Verbitterungsstörung", die nach 1989 gelegentlich auftritt. ;)

Ansonsten gibt´s hier regelmäßig was Neues... also dann, bis später mal wieder.

Krefeld, 18. Sep. 2017

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Marktwerte-
gemeinschaft

Fußballspieler sind Wertobjekte. So titelt die Leipziger Volkszeitung: »RB-Spieler auf 170 Millionen taxiert«. Der wertvollste dieser Spieler ist 27 Millionen Euro wert, der billigste immer noch 200.000. Das sollte Schule machen. Die Entscheidung zwischen Frau Merkel und Herrn Schulz würde dem Bürger leichter fallen, wenn er deren Marktwert kennen würde.

Günter Krone

aus "Ossietzky" 

Verhungerlöhne

Die neuesten Zahlen aus dem Arbeitsministerium belegen: Der Lohn für die Zeitarbeit reicht nicht zum Leben. Die Arbeitgeber reagieren gelassen: Es handelt sich ja ohnehin nur um zeitlich befristete Arbeitsverhältnisse.

MK

aus "Eulenspiegel" 

Stasi

Ja man hatte tatsächlich irgendwas im Stasifundus von mir entdeckt. Hammer. Bei näherer Betrachtung ergibt sich aber auch nicht wirklich was Erwähnenswertes. Daß ich 1989 Nichtwähler war?  Nicht der Rede wert.

Nach der „Fahne“  fing ich 1976 im Kernkraftwerk Lubmin an zu arbeiten. Als ich dann auch noch in einer Band mitspielte, wurde ich für ein paar Leute interessant. Man war (bei der Stasistelle im KKW) bereits vor meiner Person gewarnt, und das hängt mit meinem katastrophalen Armeedienst zusammen. Also – die Katastrophe war eigentlich ich, weil ich nebenbei noch als „Liedermacher“ auftrat.
Einige Texte bewahrte ich unvorsichtigerweise im Spind auf, jemand hat gepetzt.

Außerdem 56 Tage Arrest davon 10 „verschärft“, Gespräch mit einem Stasi NichtwählerMilitärstaatsanwalt wegen meiner politischen Diskrepanzen – die 18 Monate NVA vergingen wie im Flug. *gg* Und ich wurde als Matrose entlassen – da war keine Beförderung in Sicht. So ein Flegel aber auch. Aber mit Armee und so hatte ich noch nie viel am Hut.

Die „Rheinische Post“ hatte mich dann übrigens in Krefeld entdeckt; als ein Opfer der DDR- und Stasi-Diktatur. Westpresse eben…

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