Ich habe im Moment (seit einem Jahr) die Lust zu schreiben verloren. Es sind einige Sachen die da mit reinspielen, aber ich werde nicht weiter in´s Detail gehen. Das wird bestimmt wieder, denn der Blog ist die einzige Möglichkeit, mal den Kopf ein wenig anzustrengen, was nicht ganz unwichtig ist. Wie mein Musizieren, was seit längerer Zeit kaum noch stattfindet.
Warten wir´s ab, entweder ist es Altersschwäche (71) oder eine etwas längere Phase des Abschaltens von Politik, Internet oder negativen Nachrichten verbunden mit Antriebslosigkeit.
Mittlerweile bin ich nur noch jeden dritten Tag am PC und das auch nur um einzukaufen oder ´n paar Schlagzeilen zu lesen.
Was macht man in der Zeit der Schreibblockade? Man liest. Zum Beispiel Hans Waal: „Bevor wir in die Wälder gingen“.
Der Roman spielt in den 90-ern und handelt von Leuten die – wie ich – versuchten sich anzupassen nach 1990 und scheiterten. „Keine Gewalt“, das alte Motto, hat keinen Bestand mehr.
Übrigens fällt da auch der Begriff „Posttraumatische Verbitterungsstörung“, den ich seit langer Zeit auch auf dem Blog benutze. Witzig. Also ganz kurz zum Buch: Lesenswert.
Angefangen habe ich gerade mit „Ausradiert“ von Carsten Gansel. Ein Sachbuch über Büchervernichtung, DDR-Schriftsteller-Bashing, andere ostdeutsche „Ausradierungen“ und Politik. Ziemlich interessant.
Ich werde demnächst auch mal wieder etwas von der aktuellen, haarsträubenden BRD-Politik aufgreifen.
Kindermeinung zur aktuellen Politik, gefunden in Krefeld-Uerdingen.

Hey Leute, ich freue mich, daß ihr den Weg hierher gefunden habt. Es geht hier überwiegend um mich, ein wenig Selbstdarstellung u. persönliche Ansichten, bestimmt durch meine Voreingenommenheit für den "Wilden Osten". Meine teils haarsträubenden Beiträge sind möglicherweise die Folgen einer Posttraumatischen Verbitterungsstörung, die nach 1989 gelegentlich auftritt. Meine derzeitige, hartnäckige Blog- und Schreibblockade bitte ich zu entschuldigen.



Den Gedanken, dass eine längere Pause von Politik, Internet und negativen Nachrichten vielleicht ganz gut tun kann, finde ich nachvollziehbar. Manchmal muss man sich einfach bewusst rausnehmen. Liebe Grüße
Ist so eine Art Notwehr, mein Unterbewusstsein brockt mir sowas ein. Ich muss nur warten, bis mein innerer Weberknecht mich wieder freigibt. 😉 Viel Spaß bei deinen Fahrradtouren…