Alles Bockwurst. Oder nicht.

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Bockwurst ist nicht gleich Bockwurst.
Susi hatte vor vielen Jahren wegen einiger meiner Essgewohnheiten die Nase gerümpft. Aber man muß klipp und klar sagen, wer am Niederrhein großgeworden ist, weiß natürlich nicht, wie lecker Wurst überhaupt schmecken kann. Grundvoraussetzung des guten Geschmacks ist, daß diese Wurst aus dem Osten kommt.
Der Wessi rümpft die Nase über das Ost-Jägerschnitzel – ehrlich, mit West-Jagdwurst würde ich sowas auch nicht essen.

Der damalige Greifswalder KKW-Fasching bot als Einlage immer die „Bockwurst-Polonaise“ an. Vollkommen ausreichend zur schnellen Stärkung, denn zum Fasching ging man ja ohnehin nicht um zu essen. Da gab es andere Prioritäten.

Eine Raubkopie-Mörder-Internetseite nannte sich damals „Bockwurst Files“, bevor sie gesperrt wurde und der Betreiber 2 Jahre auf Bewährung bekam. Auch ein Vorpommer übrigens.

Danke eines Tips meines Blog-Kollegen vom „Ossiblock“ konnte ich endlich meine „Anklamer“ im Glas kaufen.

Grundvorraussetzung für eine gelungenes Bockwurstessen ist natürlich der richtige Senf. Da ist die Wahl in Krefeld nicht sehr groß, aber immerhin gibt es den normalen „Bauzener“.
Für Fans: Auf Usedom soll der berühmte Tutower Merettich-Senf wieder hergestellt werden. Und zwar HIER. Bis dahin behelfen wir uns mit einem scharfen Merettich-Senf aus der Ukraine – oder Russland? Kann ich nicht genau sagen. Den hat übrigens  Susi besorgt. Übers Internet natürlich.


Jedenfalls habe ich mich erst einmal mit ein paar Würstchen eingedeckt. Die nächste Krise kann kommen.

Bild aus meinem Teil des Lebensmittellagers.

 

 

 

 

Schwalbenjahre

Simson SchwalbeDas hat natürlich auch was mit dem Erfolgsmodell „Schwalbe“ von Simson Suhl zu tun. Es geht hier aber um ein Mitmach-Projekt, wo Familien ihre Fotos aus der DDR-Zeit veröffentlichen. mehr