Putin will, daß wir frieren.

Wie schon ein paar mal geschrieben, diese Welt ist momentan mit so viel absurden, gefährlichen und nervenden Leuten verstopft , daß mein Lieblingsthema „DDR“ – mit Ausnahmen – vollkommen in den Hintergrund tritt. Man muss dazu nur einmal für 10 Minuten Schlagzeilen lesen:

Safe Shorts – die abschließbare Sicherheitshose im Check
Das Schutzmittel gegen sexuelle Übergriffe.

Der dritte Weltkrieg kommt!

Putin will, daß wir frieren.

Baerbock will, daß Russland nicht mehr auf die Beine kommt.

Mangelware Gas – Deutschland im Energie-Notstand.

10 Prozent Inflation in Deutschland.

Tafeln in Not.

Und so geht es endlos weiter, kann man nicht ausführlich behandeln. jedes Thema wäre schon einen Beitrag wert. All dies natürlich ausführlich illustriert mit dem Konterfei Putins, der Verkörperung des Bösen und  natürlich Alleinschuldige an dieser Situation. Das muss ich hier auch nicht zeigen, über Bildersuche „Putin Spiegel“ bekommt man schon mal einen kleinen Auszug, was für ein Zeitgenosse Putin in den Augen der BRD-Lieblingspresse ist.

Das steigert sich zur Zeit immer noch weiter. Ich erinnere nur an die letzten Raketenirrläufer der Ukraine mit Einschlag und Toten in Polen. „Das ist ein Bündnisfall.“, „Russland hat Raketen auf Polen geschossen.“. Ja man sieht förmlich den Geifer übers Maul der bekannten Kriegstreiber laufen.

Um diesen Irrsinn etwas zu entkommen, gibt es zur Zeit Snooker (UK Championship) zur angenehmen Ablenkung und natürlich Bücher.
Gerade durchgelesen: „Im Paradies der Erinnerungen…“ von Manfred Liebscher. Eine Autobiographie.
Gekauft hatte ich mir das Buch, um aus erster Hand noch was über das MfS oder die Zeit vor und nach der der Übernahme der DDR zu bekommen. Sehr interessant, sachlich und unaufgeregt.

Vor `nem halben Jahr war noch Egon Krenz dran: „Aufbruch und Aufstieg“, ist weniger wichtig.
Aber zur Information: In meiner kleinen DDR-Bibliothek gibt es auch noch Manfred Krug oder Biermann. Die hat mir allerdings meine Mutter mal geschenkt, weil sie glaubte, ich wäre immer noch ein „Dissident“. :mrgreen:
Die wichtigeren Bücher fangen allerdings mit Daniela Dahn an und hören bei Holger Witzel auf. Ich bin eben vielseitig interessiert.
Für Vor- und Nach-DDR-Literatur vor allen in Prosa, empfehle ich weiterhin den Ossiblock, und habe mir (dadurch angeregt) gleich noch „Erfindungen aus der DDR“ bestellt.

Jetzt können die nächsten Raketen kommen.