Aus einem Land in meiner Zeit

Im Moment läuft das aktuelle Geschehen in der BRD und Umgebung wie in einem schlechten Film vor mir ab.Ich sehe nicht mehr genauer hin und habe keine Lust, sowas noch zu kommentieren oder mich darüber lustig zu machen.

Die Berliner Verkehrsbetriebe sind am Umrüsten der Busflotte auf E-Antrieb; leider können die – vorerst 4 Busse – nur einen halben Tag fahren und müssen dann an die Ladestation. Maas erklärt die syrischen „Weißhelme zu einem Symbol der Menschlichkeit. In Internetforen droht eine „Klarnamenpflicht“, Greta bekommt einen Ehrendoktor-Titel, Özil lädt Erdogan als Trauzeugen ein, die Westalliierten haben Europa vom Faschismus befreit, aus Mutter wird „Elternteil 1“.

Das war eine ganz kleine Auswahl letzter Nachrichten aus dem westlichen Tollhaus.

Kein Wunder, daß ich ab und zu diese Anfälle von Politikverdrossenheit bekomme. Das ist so eine Art Abwehrreaktion meines zarten Körpers, damit ich auch weiterhin charmant funktioniere und mich nicht vielleicht radikalisiere.
Außerdem habe ich das Gefühl, daß die Zahl an politischen oder gesellschaftlichen Absurditäten ständig zunimmt?

Zum Schluß noch: Ich bin so froh, daß ich meine Kindheit, Ausbildung und Sozialisierung noch in der DDR hatte. Und 14 Jahre Arbeitsleben in volkseigenen Betrieben. Daher weiß ich mit Sicherheit, in was für einen Mist ich nach 1989 reingeraten bin.

Schöne Pfingstfeiertage.

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