Rassistische Gewaltverbrechen in der DDR

Cold Case für Arme

Was machen Westdeutsche, wenn sie nichts zu tun haben? Richtig – Sie zelebrieren DDR-Aufarbeitung. Seit 1990 ein dankbares Thema für unausgelastete Politiker und Pseudowissenschaftler aus den abgenutzten Bundesländern, aber auch für ein paar gekränkte Ex-Bürgerrechtler. Zu diesem Thema schöpft man aus dem nie versiegenden Quell des DDR-Hasses die jämmerlichsten Themen.

Es gäbe vier Todesfälle von „sogenannten“ Vertragsarbeitern in der (sogenannten) DDR, wo ein möglicher Mordvorsatz vorliegen könnte. Das klingt doch schon ganz schön gewalttätig und überzeugend oder?

Mord und Totschlag in der Zone waren nämlich alltäglich und dann noch Rassismus! Schuld war natürlich die Zwangserziehung, der Nachttopfweitwurf im Kindergarten und die später verordnete Solidarität.
Aber das „Zwang“-Thema hatten wir im September schon mal.

Man hat bereits vor 1989 bei diesen 4 Fällen keine ausländerfeindlichen Motive festellen können und eine erneute Untersuchung 2016 wurde auch wieder eingestellt. Knecht Weber, Krefelder Historiker und Autor kritisiert scharf: „Das ist natürlich der fehlende Wille der ostdeutschen Staatsanwaltschaften. Selbstverständlich stecken die da alle unter einer Decke, wenn es gegen Ausländer geht. Kennt man ja!“


Na dann noch viel Erfolg bei der weiteren Untersuchung – es gibt ja immerhin „einige Anhaltspunkte, die auch heute noch nahelegen, dass man ihnen nachgeht.“
Das Thema „Rechtsextreme Frauen in der DDR“ wäre übrigens auch so eine bestimmt einträgliche Story aus dem  unendlichen Fundus der Peinlichkeiten unserer westlichen DDR-Umarbeiter.
Idee & Maske: MDR

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