Kulturhaus Murchin MV

In den 90-ern bin ich viel als Handwerker durch MeckPomm gefahren. Überall waren Türen und Fenster zu ersetzen, Überdachungen und Fassaden wurden dort angebaut, wo noch Leute wohnten.
Damals leerten sich so langsam kleinere Ortschaften auf dem Land. Es gab keine Arbeit mehr, LPG´en wurden geschlossen, der Konsum machte zu. Nur ein paar, die zu alt waren, blieben. Gezwungenermaßen.

„Neben zahlreichen landwirtschaftlichen Betrieben gab es eine Post, eine Kaufhalle (Konsum), Bibliothek, Arztstation, Kindergarten, Lehrlingswohnheim und das Kulturhaus mit Gaststädte. Im Sozialismus ist so etwas in einem kleinen Dorf selbstverständlich und ganz normaler Lebensstandard. Im Kapitalismus ist so etwas aber völlig unmöglich. Natürlich war jedem Kind der kostenlose Kindergartenplatz sicher. Genauso selbstverständlich wie jeder hier auf dem Dorf kostenlos zum Arzt gehen konnte.“

Im Kulturhaus in Murchin hatten auch wir (Band) Konzerte gegeben und zum Tanz gespielt.
Wenn ich mir das heute ansehe, überkommt mich eine große Traurigkeit.

Framing Manual

ARD-Generalsekretärin Dr. Susanne Pfab, der Titel spricht ja schon Bände, liefert jetzt auf ard.de eine Erklärung ab. Erst mal: Diese „Arbeitsunterlage ist zur Weitergabe und Veröffentlichung nicht geeignet“. weiterlesen

Alles in Butter

Die Ernährung zu DDR-Zeiten war gewiss nicht ganz so international wie heute, dafür war sie gesünder. Bei bei uns zu Hause gab es ausschließlich Butter auf´s Brot, Margarine war bäh. weiterlesen

Mit einem Fiesta nach Paris

Scheint ja doch nicht so großartig gewesen zu sein mit der Reisefreiheit in Westdeutschland.
Aber vielleicht hat Nahles vor lauter „Europa“- und Schengen-Glückseligkeit auch nur den Verstand verloren. weiterlesen

Wer Angaben fälscht

Wie unser Steuerexperte (aus dem befreundeten Ausland) Франк Вебер erfahren hatte, wird in der Bundesrepublik ein absichtlich falsches Ausfüllen der Steuererklärung zum Zwecke der Bereicherung, nicht mehr strafrechtlich geahndet. weiterlesen

Der Tripper bitte in die 2

Der Aufruf von Patienten im Wartezimmer mit Namen – „Herr Weber bitte in Behandlungsraum 3“ – bedeutet eine Verletzung des Sozialgeheimnisses. (Ist mir vor einer Woche in ´ner HNO-Praxis passiert.) weiterlesen