weberpassHey Leute, ich freue mich, daß ihr hier seid und wünsche mal eine leichte Entspannung auf meinen Seiten. Es geht hier überwiegend um mich, ein wenig Selbstdarstellung  und persönliche Ansichten, bestimmt durch meine Voreingenommenheit für den "Wilden Osten". Immerhin habe ich dort den größten Teil meines Lebens verbracht. Meine teils haarsträubenden Beiträge sind möglicherweise die Folgen einer "Posttraumatischen Verbitterungsstörung", die nach 1989 gelegentlich auftritt. ;)

Ansonsten gibt´s hier regelmäßig was Neues... also dann, bis später mal wieder.

Krefeld, 22. Aug. 2016

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Abgelesen

Andrea Nahles, Arbeitsministerin, politischer Antityp.

Wegen der Flüchtlinge rechnen Sie mit einer Zunahme der Arbeitslosigkeit im Herbst und im kommenden Jahr, behaupten aber zugleich, dank Ihrer Politik seien 700.000 neue Arbeitsplätze geschaffen worden. Das stimmt. Es gibt sogar Leute, die haben jetzt gleich drei davon.

aus "Ossietzki"


Drogenkarriere

Früher Marihuana, heute Crystal Meth. Das bringt die Entwicklung der Grünen eigentlich ganz gut auf den Punkt.

PF

aus "Eulenspiegel"

stopagenda

jw
nato

Der Osten ist rechts.

osten„Seitdem wir 1990 dem Wessi die Tür geöffnet haben hat er uns belogen, betrogen und über den Tisch gezogen. Wir zahlen seine Schulden, seine alten und seine neuen Kriege. Wir Ossis, die wir schwarze Kinder und Jugendliche aus aus Angola, Namibia, Mosambique, Vietnam, Chile, Kuba und vielen anderen Kriegsorten bei uns aufgenommen und ausgebildet haben, wo die ach so tollen Demokratien der Amis und Briten und ihre sauberen Freunde die Opposition aufstachelten, Bürgerkriege entfachten und alles nur um die Ressourcen dieser Länder auszuplündern, sind also Rassisten.“

Gedanken zum kommenden „Tag der deutschen Einheit“. Den ganzen Artikel gibt´s bei „monopoly“

versprochen

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„Deutschland wird Deutschland bleiben, mit allem was uns lieb und teuer ist“, versicherte Merkel.

So war´s zu lesen; hier nur zur Erinnerung, daß wir in diesem Land nicht viel Gutes mehr erwarten dürfen.

Spätsommernachlese

frank-weber-jpgAm 17. September nahm ich Abschied vom fulminanten Spätsommer 2016. Ich gebe zu, daß ich selbst am schwül-feuchten Niederrhein den Sommer liebe, aber auch nur, weil es dort einen größeren Fluss gibt, der zu einer spontanen Erfrischung schon mal taugt.
Flussseits gegenüber von Krefeld gibt es dann einen Überschwemmungswiesen- und Naturschutzbereich, wo ich meine Nacktspaziergänge und Sonnenbäder zelebriere und wo kaum Publikumsverkehr ist.

An meinem letzten Sommertag am 17. September, bin ich 5 Mal in den Rhein gehüpft, den man trotz der ganzen anliegenden Industrie, weitgehend unbedenklich nutzen kann. Also was die Wasserqualität angeht; ist natürlich keine Trinkwasser. Gefährlicher sind da schon Strömung und Strudel, die noch zusätzlich verstärkt werden, wenn Flußkähne vorbeitrudeln. rheinbadenDa muß man schon schwimmen können und sollte den Bereich innerhalb der Buhnen nicht verlassen bzw. sich den Strömungsverlauf innerhalb so einer Badestelle, mal etwas genauer betrachten. Also, man muß schon „etwas“ gegenanpaddeln, wenn man dort schwimmen will. Ich hatte in der dritten Klasse meinen Freischwimmerschein im Sportunterricht in der Schule gemacht, es war aber auch Pflicht für jedes Ost(see)kind, schwimmen zu können. Wie auch lesen, schreiben und denken. Das sieht heute etwas anders aus, und nicht nur deswegen ertrinken im Rhein jedes Jahr immer wieder ein paar BesserWessis.

Wie gesagt, ich mag heisse Sommer zur Not auch hier am Rhein, wenn der Schweiß läuft und die Haut sich bräunt. Wenn man ohne Klamotten badet oder spazierengeht und man die Elemente direkt auf der gesamten Haut spürt. Keine Politik, kein Nachdenken…die Zeit steht für 1-2 Stunden still und ich BIN einfach nur. Wohlfühlmomente für meinen alten, strapazierten Körper und Droge für meinen Kopf.rheinfuesse
Letztes Jahr hatte ich meine Kreb-OP mit angehängter Chemo und ich mußte in diesem etwas angeschlagenen Zustand, meine Rhein-Aktionen auf dieses Jahr verschieben.
Nun, inzwischen habe ich 18 Kilo zugenommen und wieder „Normalgewicht“ – vielleicht 5 Kilo zuviel wie ich finde. Das körperliche Befinden ist ziemlich gut und ich renne immer weniger gegen Türrahmen und zerschmeiße seltener Susis kostbaren Glasplunder.

Morgen muß ich im Zuge meiner Aussteuerung zum Arbeitsamt, um meine weitere Zukunft auf dem Teilzeit-Arbeitsmarkt zu besprechen. Ich bin 61 und habe über ein Jahr nicht gearbeitet – Schwierigkeiten gab´s schon mit 40, und als Arbeiter was zu finden war in Meckpomm ohnehin kompliziert. In NRW ab 2002 galt ich als „überqualifiziert“, was der normale „Schönsprech“ für „zu alt“ ist. Außerdem bin ich noch krankgeschrieben…also insgesamt gute Aussichten für die Zukunft. Das meine ich ernst. ;)
Ich freue mich auf den nächsten heissen Sommer. Und auf die bald folgende Zeit in meiner Heimat, im Bezirk Rostock, wie das mal hieß. In Greifswald und Lubmin.

Russendissen

russendiskoUnd wieder ist einer von mir gegangen: Wladimir Kaminer.
Er phantasierte sich aktuell zum Verfolgten des Putin-Regimes und rechnet mit einer Festnahme bei einer eventuellen Einreise nach Russland, wie er der BILD anvertraute. [ „mal etwas Kritisches über Russland geschrieben, und ausgerechnet das haben sie übersetzt. Seitdem bin ich der erklärte Feind dieses Landes!„]
Eins muß man ihm lassen, unter mangelndem Selbstbewusstsein leidet er auf keinen Fall, der Kaminer. …weiterlesen? »

Gefühlsduselei

„Wie fühlst du dich?“ Fragt eigentlich keiner, also wörtlich, weil man sich ja auch gut fühlen kann, wenn es einem schlecht geht oder es einem ganz gut geht obwohl man sich schlecht fühlt, und außerdem interessiert das sowieso die Wenigsten.  Inzwischen wurde das mit „Alles gut?“ ersetzt. Spricht sich einfacher, also auch für Menschen mit Migrationsvokabular. …weiterlesen? »

21 Tage aktiver Urlaub

rehaNach stressiger Krebs-OP und Chemo (ohne Haarausfall) begann die angenehmere Seite dieser Krankheitsgeschichte: Die Reha. Stationär oder ambulant? Diese Frage stand bald nicht mehr, da in Krefeld keine Möglichkeit besteht, sich ambulant rehabilitieren zu lassen. Also nahm ich das nächstgelegene Angebot in Anspruch – eine halbe Stunde von zu Hause entfernt. …weiterlesen? »

Moderater Rechtsnationalismus

brddrModerat: Mäßig, maßvoll…Kennt man, wird oft verwendet im Zusammenhang mit syrischen Radikalen. Nun, „moderate Rebellen“ klingt ja schon mal nicht ganz so unfreundlich wie zum Beispiel Terrorristen, oder? Im Erfinden von passenden politischen Beschreibungen sind die BRD-Medien fast unschlagbar. …weiterlesen? »

Der Westen kennt die Schuldigen.

vladiputin

 

Nach mehr als vier Jahren Krieg in Syrien, nach mehr als vier Millionen Flüchtlingen, weiß der Westen wer Schuld hat: Der Russe.

„Assad und Russland töten Zivilisten!“ röhrt der US-Außenminister in die Weltöffentlichkeit und der Chor westlicher Epigonen stöhnt auf vor Lust am Echo: Jetzt habe aber die „russische Luftwaffe viele Menschen in die Flucht getrieben“, referiert die ARD untertänigst. Der SPIEGEL variiert kaum: „Russland bombt Assad-Milizen den Weg frei“. Und die völlig unabhängige TAZ weiß genau: „Eine Offensive der Regierungstruppen und massive russische Luftangriffe bei Aleppo haben Zehntausende Menschen an die Grenze zur Türkei getrieben.“ Noch im Knien serviert der TAZ-Redakteur das Betthupferl für den Gewohnheitsatlantiker: „Das Weiße Haus zeigte sich tief besorgt.“

Der Russe mal wieder – oder immer noch? Wer´s glaubt… Ein lesenswerter Beitrag von Ulrich Gellermann aus der Rationalgalerie.
Pflichtliteratur.   Zum Artikel>>