Hey Leute, ich freue mich, daß ihr hier seid und wünsche mal eine leichte Entspannung auf meinen Seiten. Es geht hier überwiegend um mich, ein wenig Selbstdarstellung  und persönliche Ansichten, bestimmt durch meine Voreingenommenheit für den "Wilden Osten". Immerhin habe ich dort den größten Teil meines Lebens verbracht. Meine teils haarsträubenden Beiträge sind möglicherweise die Folgen einer "Posttraumatischen Verbitterungsstörung", die nach 1989 gelegentlich auftritt. ;)

Ansonsten gibt´s hier regelmäßig was Neues... also dann, bis später mal wieder.

Krefeld, 20. Okt. 2017

jw
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Es war einmal ein Königreich

König Albert, SachsenIm Jahre 1886 wurde in Sachsen die Königlich-Sächsische Gefangenenanstalt in Betrieb genommen. Damit begann für Straftäter ein faires Paradies auf Erden. Man arbeitete, wurde redlich und als gehorsamer Untertan in die Freiheit entlassen. Gefängnisinsassen in Dresden-Kaßberg hatten  zu König Alberts Zeiten ein relativ gutes Leben. Man bekam zu essen, arbeitete gerne und sang fröhliche Lieder.

Die Anstalt wurder zur Zeit des nationalsozialistischen Diktatur sowie während der sowjetischen Besatzung und des SED-Terrors ein Ort des Unrechts und der Repression. Die Insassen wurden im größten Stasigefängnis aller Zeiten gezwungen, als Köche, Wäscher, Schlosser, Tischler und im Schweinestall zu arbeiten. Es gab fast ausschließlich politische Gefangene und nur Dank des uneigennützigen Freikaufs seitens der BRD, konnten die meisten überleben.

Seit der deutschen Wiedervereinigung und dem Einzug von Demokratie, Freiheit und Recht wurde dieser Ort der Repression so langsam überflüssig. Nach einer Funktion als Gedenkstätte wird dieser Gebäudekomplex nun an eine Chemnitzer Immobilienfirma verkauft.

In dem Objekt sollen jetzt Wohnungen, eine Herberge, Gastronomie, Ausstellungsflächen sowie Büroflächen entstehen.

Fast so schön wie damals – zu Königs Zeiten.

Gefunden bei sachsen.de
Noch mehr weiterführende Links erspare ich mir.

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