Nach den Clowns…
Nachdem Tier- und Naturschützer seit ein paar Wochen, noch verschärfter ein Verbot von Wildtieren in Zirkussen verlangen, rollt schon die nächste Protestwelle auf die Zirkusleute zu: Der Deutsche Clownschutzring (DCR), der Deutsche Clownschutzbund und der Verein “Rote Nase e.V.” denken, daß es endlich an der Zeit ist”, die etwa 400 Zirkusse vollständig clownsfrei zu bekommen. Sie fordern ein deutschlandweites Clowns-Verbot in Zirkussen. Bis dahin sollten Clowns wenigstens, zugunsten eines besseren Clownsschutzes, in einem noch zu schaffenden WanderClownAmt, zentral erfasst werden.
In freier Wildbahn beträgt der natürliche Lebensraum eines Clowns zwischen 4 – 6 km², im Zirkus beträgt die Fläche gerademal 85 m². Den Wohnwagen mit eingeschlossen.
Gerade bei den mindestens 70 ständigen Wanderzirkussen in der BRD sind „Clownschutzprobleme bei Transport, Unterbringung und Dressur systemimmanent“, die daraus entstehenden Verhaltensstörungen erleben die Zuschauer bei jeder Zirkusveranstaltung und lachen auch noch über die absonderlichen Auftritte dieses tragik-komischen, putzigen Lebewesens. Gerade Kinder finden den Zirkus lustig, denn sie haben keine Ahnung, wie schlecht es den Clowns wirklich geht.

Jenseits der Manege führen sie ein geradezu erbärmliches Leben. Alkoholprobleme und erhöhter Zigarettengenuß sind an der Tagesordnung. Nicht umsonst hat der Clown auch schon in Horrorfilmen Einzug gehalten , diesmal um die Leute zu erschrecken.
„Ihr könnt uns helfen“, meint der Verein „Tierischer Ernst“ auf seiner Internetseite: „Meidet Zirkusse, in denen Clowns zu sehen sind. Ein Zirkus ohne Clowns [...und Wildtiere] ist der bessere Zirkus.“
Was machen wir nun mit den potenziellen Arbeitslosen, die nach dem Wanderzirkusclownverbot anfallen werden? Ach , da gibt es viele Möglichkeiten sie zu beschäftigen, überall da, wo es nicht viel zu lachen gibt: In Zeitarbeitsfirmen, der Bundeswehr, in Postfilialen um die langen Wartezeiten erträglicher zu machen, anstelle von “Hohoho-Weihnachtsmännern” – die Liste ist schier endlos.
In der Politik? *grübel*
Nee, da lassen wir sie lieber ganz weg…
…denn mal ehrlich, braucht man Clowns, wenn man z.B. solche Politiker hat (bzw. hatte)?

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Katzenterror
Wir haben wieder 2 Katzen.
Nachdem Kater Felix eingeschläfert werden mußte – er konnte sich, sicher auch aus Altersgründen, kaum noch bewegen und wurde immer dünner.
Immerhin war er 17 Jahre ein treuer Begleiter und ist 19 Jahre alt geworden. Alleine ich kannte ihn dann schon mal ca. 10 Jahre. Friede seiner Katerseele.
Die etwas schrullige Katze Paula fing gerade an, sich an das komfortable Singleleben zu gewöhnen, lag nur noch faul rum und verließ höchstens zum Fressen oder Scheißen ihren Stamm-Kratzbaum, da beschlossen wir, uns wieder einen Kater zuzulegen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Im Pfeifkonzert
Heute: Der Schlüsselfinder.
Der Begriff klingt allerdings ziemlich hausbacken und so sprechen wir dann besser im HighTech-Slang und nennen das Gerät Keyfinder, so macht´s auch der Hersteller.
Durch eine E-Shop-Reklamemail wurde ich auf dieses gute Stück aufmerksam und da ich nicht nur Probleme mit dem Wiederfinden von Brillen oder Portemonnaies habe, war es ein Wink mit dem Zaunpfahl und ich kaufte mir einen; Preis: 1 Euro – fast geschenkt.
Das Lesen von Büchern wie “In 30 Tagen zum perfekten Gedächtnis”, “Einkaufen ohne Einkaufszettel”, “Nie wieder verlaufen” oder andere schlaue Makulatur, hatte mir nicht weitergeholfen und so probierte ich es mal anders: Statt an der Ursache zu arbeiten, wird eben die Wirkung abgeschwächt – man kann´s ja mal versuchen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Kontaktschwäche
Irgendwann meinte Susi mal, daß ich vielleicht zuwenig soziale Kontakte hätte. Naja. Gibt man diesen Begriff bei Google ein, erhält man über 15.000.000 Suchergebnisse. Es scheint also was dran zu sein, wenn sich soo viele Menschen um ihre vorhandenen oder (viel schlimmer) fehlenden sozialen Kontakte soo viel Gedanken machen.
Also erst einmal, früher sagten wir Freunde oder Kumpels zu den Menschen, mit denen wir öfter zusammen waren, ein steriler, soziologisch-kalter Begriff wie “sozialer Kontakt” [im Weiteren "so.Ko." abgekürzt *g*] existierte meines Wissens nach bis 1990 nicht; jedenfalls wurde er so selten benutzt, daß er an mir vorbeiging. Diesen Beitrag weiterlesen »
Ärgerliches
Hallo Leute, wie ihr schon gemerkt habt, im Moment fehlt mir seit einiger Zeit die Lust und der Grund mal wieder einen “tiefgründigen” Beitrag zu schreiben oder über Politiker zu motzen.
Dazu bin ich ein wenig zu unentspannt und das aus weltbewegenden Gründen: Meine Nachtschicht läuft aus und ich komme in den Tagzyklus, vielleicht sogar in eine andere Firma, dazu kommt eine Thrombose in meinem rechten Bein, die gerade mit gefährlichen, blutmanipulierenden Drogen und schwulen Kompressionsstrümpfen behandelt wird; ja und Susi ärgert mich auch laufend.
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Märchenzeit
Prinz William und Kate Middleton haben geheiratet und die ganze Welt war angeblich dabei, direkt oder über´s Fernehen. Ich hatte Susi erwischt, wie sie verzweifelt versuchte, irgendetwas anderes als die Live-Berichterstattung der Hochzeit aus London im Fernseher zu erzappen. Interessiert und weltoffen wie ich bin, verfolgte ich aufmerksam ein paar Minuten die “Hochzeit des Jahres” und fühlte mich wieder einmal um Jahrzehnte in meiner Entwicklung zurückgeworfen. Diesen Beitrag weiterlesen »Rohrkrepierer
Wie tolerant sind wir wirklich?
In einem Anfall geistiger Umnachtung und mangels eigener, guter Programmideen macht ProSieben den 8. April 2011 zum “Tolerance Day”. Mit zu Herzen gehenden Parolen und Schlagwörtern – meist im bewährten Englisch (deutsch ist nicht so tolerant) – Enjoy Difference, Start Tolerance, Love and Peace, No Hurt, Make Love, Kiss me, Start now, Alle zusammen, No War, All 4 one – hat man FlowerPower neben “Shopping Tipps” und Bildern dunkelhäutiger Kinder und Künstler auf eine Internetseite gepreßt und versucht dem Besucher einzureden, daß er nicht tolerant genug sei. Diesen Beitrag weiterlesen »
Seelsorger
Sie sind aus der heutigen, kranken Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Sie sind da, wenn sie keiner ruft, sie wollen helfen, auch wenn sie nicht müssen; sie werden in Horden auf Menschen losgelassen, die gerade einen Amoklauf erlebt haben oder einen Verkehrsunfall…Leute, die einfach nur vom Baum gefallen sind
 oder aus dem Krieg heimkehren. Sie finden in jeder Nachrichtensendung Erwähnung: Die Seelsorger. Oder psychologische Betreuer – ohne kirchlichem Touch? Sucht euch was aus. Diesen Beitrag weiterlesen »








