weberHey Leute, ich freue mich, daß ihr hier seid und wünsche mal eine leichte Entspannung auf meinen Seiten. Es geht hier überwiegend um mich, ein wenig Selbstdarstellung  und persönliche Ansichten, bestimmt durch meine Voreingenommenheit für den "Wilden Osten". Immerhin habe ich dort den größten Teil meines Lebens verbracht. Meine teils haarsträubenden Beiträge sind möglicherweise die Folgen einer "Posttraumatischen Verbitterungsstörung", die nach 1989 gelegentlich auftritt. ;)

Ansonsten gibt´s hier regelmäßig was Neues... also dann, bis später mal wieder.

Krefeld, 22. März. 2017

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Abgelesen

Redaktion der Bild-Zeitung.

»Sieben Jahre tat der Westen NICHTS – Trump rächt Syriens vergaste Kinder!« So die Schlagzeile, die Sie sich für die Münchner Ausgabe der Bild-Zeitung vom 7. April ausgedacht haben. Wie verkommen muss man sein, um auf diese Weise Kriegspropaganda zu betreiben!

aus "Ossietzki"


Freie Wahlen

Die Außenminister der G7-Staaten haben sich geschlossen für eine Ablösung von Syriens Präsidenten Assad ausgesprochen. Sein Nachfolger soll noch in diesem Jahr in allen G7-Staaten gewählt werden.

MK

aus "Eulenspiegel"

stopagenda

jw
nato

Ich wäre Deutschland

Ja, es ist mir peinlich, daß Leute glauben, ICH wäre „Deutschland“.
Mir ist es unangenehm, in einem Land zu leben, daß Russland als Bedrohung propagiert.
Ich vertrage es nicht, von „amerikanischen Befreiern“ zu lesen.
Mir wird unwohl, wenn mich Bettler auf der Strasse anquatschen.
Mir wird übel, wenn Leiharbeit als regulärer Arbeitsplatz akzeptiert wird.
Es beleidigt mich wenn mir Politiker die Welt in Schwarz-Weiß-, Links-Rechts- oder Gut-Böse-Kategorien erklären.
Mich deprimiert, daß Obdachlose und Suppenküchen zum BRD-Alltag gehören.
Ich werde wütend, wenn mir Menschen sagen, daß es IHNEN doch aber gut geht.
Mich nervt Werbung, denn es ist eine Form von Propaganda.
Es geht mir auf den Keks, wenn man sich über Wehrmachtstraditionen in der Bundeswehr aufregt. Das ist bekannt seit meiner Schulzeit.
Ich könnte radikal werden, wenn man mir Krieg als Normalzustand darstellt.
Ich muß erst mal tief einatmen. Und ausatmen…

Was mir so alles gegen den Strich geht, kann ich hier nicht aufzählen leider aber auch nicht einfach mein jetziges Lebensumfeld mit den ganzen negativen Bildern ausblenden, so wurde ich nicht erzogen. Es gibt da schon erhebliche Unterschiede in der Erziehung in beiden deutschen Staaten. 

Wir Ossis wären z.B. nicht so solidarisch wie der Alt-Bundesbürger. Daß wir nicht diese BRD-Auslegung von Solidarität haben, interessiert in dieser Umfrage nicht. Im Westen denken viele, wenn man dem Bettler ´n Euro gibt oder wenn Reiche Geld für oder gegen etwas spenden, wäre das Solidarität – ich könnt´ ja nicht vor Lachen.

Zu meinem Lebensumfeld: Ja ich bin von Greifswald in den tiefsten Westen der BRD gezogen, aus verschiedenen Gründen. So habe ich den echten „der schon immer da wohnt“-BRD Bürger ausgiebig studieren können. Zu DDR-Zeiten legten West-Besucher schon damals ein aus unserer Sicht merkwürdiges Verhalten an den Tag. Wie soll ich es beschreiben – sie waren eben anders, um es mal wertfrei zu formulieren. Ältere Ostdeutsche wissen, was ich meine.

Nochmal zum Link: „Unsolidarischer Osten als Folge der DDR-Diktatur?“ *gröhl* Die Antwort wurde schön in der Schlagzeile versteckt.
Zum Glück tu ich mir Westnachrichten selten an und wenn, hinterfrage ich diese dann auf meinen Nachrichtenseiten. So habe ich das schon früher gemacht, natürlich mit anderen Vorzeichen. Anhand der letzten Wahlergebnisse muss ich allerdings davon ausgehen, daß der Wessi immer noch an den Wahrheitsanspruch der Tagesschau oder der Qualitätszeitungen glaubt, jedenfalls der, welcher die berüchtigten Parteien gewählt hat und da gibts ja noch ne ganze Menge. Denn – IHM geht´s doch hier ganz gut? Natürlich – wenn er das Elend neben der Fassade nicht sehen will.

Es bleibt dabei: Diesen Kapitalismus kann man nicht reformieren oder sozialer machen, das ist in diesem System und mit DEN Politikern nicht vorgesehen. Daß ich trotzdem noch immer die Linke wähle hängt mit meiner verschwindenden Hoffnung zusammen, daß der Verfall in dieser veralteten Gesellschaftsordnung in den nächsten 20 Jahren nicht noch stärker wird, und dann bin ich 82…das sollte reichen.
Ein bißchen denke ich da auch mal nur an mich – so wie sich das heutzutage gehört.

alle k.o.

Um eine möglichst große Aufmerksamkeit zu erlangen und auch Bevölkerungsschichten mit Bildungsunfähigkeit zu erreichen, ist einem Kabelfernsehanbieter dieser geniale und brüllend komische Spruch auf einem Flyer eingefallen: „Wenn alle k.o., muss einer große Show“. …weiterlesen? »

Frauentag

Damals gab es diese blödsinnige Schreibweise nicht: die besagt, daß man für das weibliche Geschlecht eine eigene Bezeichnung einführen müsse: „Säufer*innenwahn“ und „Äff*innenliebe“ – müßte man da nicht auch sagen: der Mensch – „die Menschin“ … als ob es dadurch besser würde!
Eine Frau in der DDR konnte auch ohne  schief angesehen zu werden von sich sagen: „Ich bin Arzt!“ Oder: „Ich bin Diplomingenieur für Hochbau“.
Weiterlesen bei Sascha

Der Terrorismus ist eine Naturkatastrophe

Das Merkel hat wieder zugeschlagen.
Bewundernswert ist ihre neueste Auslegung vom Terrorismus als ein Phänomen. Jetzt wissen wir es endlich! Deutungen wie „sie hassen unsere Art zu leben“ brachten nicht so den Erklärungserfolg, weil man „sie hassen den Westen“ wegen seiner Kriege im Irak, Afghanistan und anderen „verzichtbaren“ Ländern, hätte sagen müssen. …weiterlesen? »

Klopapier und andere Unfeinheiten

Im Moment wüßte ich nicht, warum ich irgendetwas zum aktuellen Tagesgeschehen kommentieren sollte, die Blogs, Nachrichtenportale sowie Staats- und Konzernmedien sind voll mit Knaller- und Falschmeldungen aus dieser etwas unruhigen Zeit und übertreffen sich darin, dieses absurde Zeitgeschehen zu kommentieren. …weiterlesen? »

Rosa Laub

herzchenNein, das hat hier nichts mit einem Festival in Niederbayern zu tun, welches diesen Titel geklaut hat, obwohl uns Google mit ersten Suchergebnissen in den tiefsten Süden der BRD schicken will. Oder mit gefärbten Blättern eines Kunstbaumes, wobei wir der Sache da schon näher kommen: Kunst. Und mit Kunst meine ich nicht Profit und Arbeitsplätze, wie man nach 1990 an vielen Theatern im Osten feststellen musste. …weiterlesen? »

Konsum-Klimakatastrophe

statDie europäische Konsumklimastudie – Juni bis September 2016 – hat mir jetzt die Augen geöffnet, warum ich immer weniger Geld ausgebe. Man sollte meinen, daß dies am Geld liegen könnte, welches für viele Europäer vielleicht doch nicht so in der ausreichenden Menge vorhanden ist? …weiterlesen? »

Der Osten ist rechts.

osten„Seitdem wir 1990 dem Wessi die Tür geöffnet haben hat er uns belogen, betrogen und über den Tisch gezogen. Wir zahlen seine Schulden, seine alten und seine neuen Kriege.

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