Hey Leute, ich freue mich, daß ihr hier seid und wünsche mal eine leichte Entspannung auf meinen Seiten. Es geht hier überwiegend um mich, ein wenig Selbstdarstellung  und persönliche Ansichten, bestimmt durch meine Voreingenommenheit für den "Wilden Osten". Meine teils haarsträubenden Beiträge sind möglicherweise die Folgen einer "Posttraumatischen Verbitterungsstörung", die nach 1989 gelegentlich auftritt.

Krefeld, 31. Jan. 2018

 


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Was deutsche Schüler wollen.

Und wieder einmal habe ich die nachwachsende Generation in der BRD völlig unterschätzt. Nicht das Smartphone oder Sooschelmedija sind die Favoriten unter Schülern, sie wollen Aufklärung!
Dabei geht es nicht um Sex und Geschlechtervielfalt, dafür gibt es ja den Kinderkanal – nein, sie haben ein  großes Interesse an Aufklärungsprogrammen über die SED-Diktatur, und wenn es geht natürlich an Originalschauplätzen, wie der Stasi-Opfer-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Das behauptet jedenfalls der westdeutsche Gedenkstätten-Machthaber Hubertus Knabe.

Irgendwie muß er ja seinen Hass und seinen Job rechtfertigen, ihr wisst schon: Die beiden deutschen Diktaturen, Schwerpunkt das Verbot von DDR-Symbolen“. Zum Beispiel. Oder seine ernstgemeinte Bezeichnung „Dachau des Kommunismus“ für die damalige U-Haftanstalt. Es gibt da viele Punkte, die Herrn Knabe verärgern und wo er uns teilhaben lässt. Deswegen müsst ihr aber nicht gleich Wikipedia bemühen.

Allerdings:

Der Berliner Verfassungsschutz und der Staatsschutz der Polizei böten Schulen seit 2010 Unterrichtseinheiten zum Thema Linksextremismus an. Dieses Angebot sei kein einziges Mal in Anspruch genommen worden.

Es ist wohl doch noch nicht alles verloren.

Von Graffiti und Gurkensalat.

Gefängnis für Graffiti

…so die Schlagzeile in der Thüringer Allgemeinen. Es geht um graffitisprühende Jugendliche zu DDR-Zeiten. Als die „Täterfotos“ gemacht wurden, waren die „Jugendlichen“ allerdings schon 18 Jahre alt. Damit war man im Osten volljährig. Das kann so eine Westzeitung aus Thüringen (Funke-Mediengruppe) natürlich nicht wissen.

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DDR-Aufarbeitung, jetzt erst recht.

Stolperschwellen sind ein Projekt des Krefelder Künstlers Knarf Rebew, welches im Jahr 2018 beginnen soll. Mit in den Boden gesetzten, kleinen Betonbarrieren soll an die Berliner Mauer und das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit der SED-Diktatur massenhaft  eingekerkert oder u.a. zum Doping gezwungen wurden.

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Das Eseltaxi

Wenn ich so an den Nahverkehr in der DDR denke – da hielt wirklich an jeder Milchkanne ein Linien-Bus, und das nicht nur ein Mal am Tag.

Eine Grünen-Politikerin hat jetzt eine Bombenidee: Wenn und wo kein Nahverkehr aktiv ist, werden Eselkarren als Taxi eingesetzt. Nur regional. Vorerst.

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Gute und böse Politiker

Politik ist in meinem Wohnland BRD eine etwas komplizierte Angelegenheit. Wenn man – wie ich – dieses Treiben als Gewissermaßen-Außerirdischer beobachtet, kommt eine sowas wie Ratlosigkeit auf.

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8-maliges Aufhängen überlebt.

Auf der Suche nach der Stasi-Unterwelt

Ärger bekam Karl mit den Behörden der DDR, weil er seine zwei Töchter nicht zur Schule schicken, sondern selber erziehen wollte. Sähe das heute anders aus?  Von da an hatte man ihn jedenfalls auf dem Kieker.

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Verantwortlichkeiten

Wie funktioniert Politik? Ganz einfach: Politik ist das Übernehmen, Festlegen und vor allem Delegieren von Verantwortlichkeiten. Das muss man nicht einmal lernen, so einfach geht das.

Das Schöne daran ist, der Verantwortliche ist in jedem Fall der Schuldige. Hier ein kleines Pot­pour­ri an Schuldzuweisungen verantwortungsferner Innen- und Außenpolitik.

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Der Aufarbeitungszwang

Zuerst die schlechte Nachricht: Der Bundesbeauftragte für Stasi-Unterlagen erklärt die Wiederherstellung von geschredderten Dokumenten für beendet. Dabei hatte man eine so gute Idee: Die Papierschnipsel wurden von Hand eingescannt und ein Computerprogramm setzte diese Fetzen dann wieder zu einer vollständigen Seite zusammen.

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