weberHey Leute, ich freue mich, daß ihr hier seid und wünsche mal eine leichte Entspannung auf meinen Seiten. Es geht hier überwiegend um mich, ein wenig Selbstdarstellung  und persönliche Ansichten, bestimmt durch meine Voreingenommenheit für den "Wilden Osten". Immerhin habe ich dort den größten Teil meines Lebens verbracht. Meine teils haarsträubenden Beiträge sind möglicherweise die Folgen einer "Posttraumatischen Verbitterungsstörung", die nach 1989 gelegentlich auftritt. ;)

Ansonsten gibt´s hier regelmäßig was Neues... also dann, bis später mal wieder.

Krefeld, 2. Dez. 2016

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Finanzexperten.

Ende der 1980er Jahre erklärten Sie uns, die DDR sei marode: Mit 40 Milliarden Mark Schulden sei sie nicht überlebensfähig und müsse daher abgewickelt werden. Nun hat die BRD mehr als vier Billionen Euro Schulden. Was tun?

aus "Ossietzki"


Kriminelle Westmigranten

Oft können diese oder jene Menschen gar nichts dafür. Sie sind in einem anderen Kulturkreis mit völlig anderen Wertvorstellungen aufgewachsen. Eigennutz und ein ehrgeiziges Verhältnis zu Privateigentum und Karriere gelten dort als Tugend. Das überfordert zuweilen den Charakter.

Holger Witzel
...über Leipziger, die keine sind.

aus "Stern"

stopagenda

jw
nato

Rosa Laub

herzchenNein, das hat hier nichts mit einem Festival in Niederbayern zu tun, welches diesen Titel geklaut hat, obwohl uns Google mit ersten Suchergebnissen in den tiefsten Süden der BRD schicken will. Oder mit gefärbten Blättern eines Kunstbaumes, wobei wir der Sache da schon näher kommen: Kunst. Und mit Kunst meine ich nicht Profit und Arbeitsplätze, wie man nach 1990 an vielen Theatern im Osten feststellen musste.

Rosa Laub ist der Name der ersten deutschen Rockoper die 1979 in Rostock aufgeführt wurde und – was viel wichtiger ist – 1983 auch in Greifswald. Mit der Band Konform und zu der Zeit mit mir, als Sänger.

Die Original AMIGA-Platte habe ich mir vor ein paar Wochen aus Berlin besorgt und Michael K. aus Fischeln hat sie digitalisiert. Der damalige Regisseur Manfred Dietrich schickte mir das Plakat (Entwurf von Bärbel Steinberg) und Besetzungslisten.

Seit ein paar Tagen habe ich mir dadurch natürlich ein paar penetrante Ohrwürmer eingepflanzt, die mich wohl noch ein wenig begleiten werden.

    • Gruß
    • Erwachsenenlied
    • Musikalische Szene
    • Usambaraplakat_rosa_laubfront
    • Fliegelied
    • Glorie Glorie
    • Song von der Wahrheit
    • Meisterlied
    • Lied vom Suchen
    • Mysterium
    • Rosenlied
    • Trostlied
    • He ihr alle
    • Lied über die Mädchen

Feine Kompositionen, eine aufwendige Inszenierung mit Schauspielern, Tänzern und einer Band.

besetzungAls „Bandleader“ in diesem Stück hatte ich noch eine kleine Rolle, wo ich immerhin 3 ! Sätze zu sprechen hatte.
Spätestens jetzt war ich bekannt wie ein bunter Hund und wurde gezwungen, mich in jeder Schlange vor einer Disco in Greifswald, egal wie lang sie war, vorzudrängeln. Es war angenehm, einen gewissen Bekanntheitsgrad zu haben. Na gut, soo groß war Greifswald ja auch nicht.

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Mit meiner Arbeit konnte ich das Musikerdasein gut vereinbaren, da uns das KKW unterstützte. Das hatte den Nachteil, daß man die FDJ laufend am Hacken hatte, dafür gab es aber auch bezahlten Sonderurlaub in Form von Auslandsreisen, Probenlager Werkstattwochen u.a. Mein Betrieb machte mir da auch keine Schwierigkeiten und ließ mir mein Amateurmusikerleben.

 

rosa-laub-amiga

Ja, ich liebe es, in meiner dunkeldeutschen Vergangenheit rumzustöbern. Die Jahre mit der Band gehören zweifellos zu den herausragenden Lebensabschnitten. Natürlich verleitet es mich dann, die Ost-Zeiten zu verklären und die DDR als einen Hort des Friedens, sozialer Harmonie und volkseigenem Ringelpiez darzustellen…
Was soll ich machen – aber genau so sah es aus.
Tja, man glaubt es kaum, es gab Kunst und Kulter in der DDR, ziemlich gute und eigenständige sogar, und nicht irgendeinen westlichen Kunstwerte-Flachklatsch.

Na lassen wir das; wenn jemand interessiert ist, ich verleihe gerne die Platte im MP3-Format an Interessierte.

Konsum-Klimakatastrophe

statDie europäische Konsumklimastudie – Juni bis September 2016 – hat mir jetzt die Augen geöffnet, warum ich immer weniger Geld ausgebe. Man sollte meinen, daß dies am Geld liegen könnte, welches für viele Europäer vielleicht doch nicht so in der ausreichenden Menge vorhanden ist? …weiterlesen? »

Der Osten ist rechts.

osten„Seitdem wir 1990 dem Wessi die Tür geöffnet haben hat er uns belogen, betrogen und über den Tisch gezogen. Wir zahlen seine Schulden, seine alten und seine neuen Kriege.

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versprochen

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„Deutschland wird Deutschland bleiben, mit allem was uns lieb und teuer ist“, versicherte Merkel.

So war´s zu lesen; hier nur zur Erinnerung, daß wir in diesem Land nicht viel Gutes mehr erwarten dürfen.

Spätsommernachlese

frank-weber-jpgAm 17. September nahm ich Abschied vom fulminanten Spätsommer 2016. Ich gebe zu, daß ich selbst am schwül-feuchten Niederrhein den Sommer liebe, aber auch nur, weil es dort einen größeren Fluss gibt, der zu einer spontanen Erfrischung schon mal taugt.
Flussseits gegenüber von Krefeld gibt es dann einen Überschwemmungswiesen- und Naturschutzbereich, wo ich meine Nacktspaziergänge und Sonnenbäder zelebriere und wo kaum Publikumsverkehr ist. …weiterlesen? »

Russendissen

russendiskoUnd wieder ist einer von mir gegangen: Wladimir Kaminer.
Er phantasierte sich aktuell zum Verfolgten des Putin-Regimes und rechnet mit einer Festnahme bei einer eventuellen Einreise nach Russland, wie er der BILD anvertraute. [„mal etwas Kritisches über Russland geschrieben, und ausgerechnet das haben sie übersetzt. Seitdem bin ich der erklärte Feind dieses Landes!„]
Eins muß man ihm lassen, unter mangelndem Selbstbewusstsein leidet er auf keinen Fall, der Kaminer. …weiterlesen? »

Gefühlsduselei

feel„Wie fühlst du dich?“ Fragt eigentlich keiner, also wörtlich, weil man sich ja auch gut fühlen kann, wenn es einem schlecht geht oder es einem ganz gut geht obwohl man sich schlecht fühlt, und außerdem interessiert das sowieso die Wenigsten.  Inzwischen wurde das mit „Alles gut?“ ersetzt. Spricht sich einfacher, also auch für Menschen mit Migrationsvokabular. …weiterlesen? »

21 Tage aktiver Urlaub

rehaNach stressiger Krebs-OP und Chemo (ohne Haarausfall) begann die angenehmere Seite dieser Krankheitsgeschichte: Die Reha. Stationär oder ambulant? Diese Frage stand bald nicht mehr, da in Krefeld keine Möglichkeit besteht, sich ambulant rehabilitieren zu lassen. Also nahm ich das nächstgelegene Angebot in Anspruch – eine halbe Stunde von zu Hause entfernt. …weiterlesen? »