Hey Leute, ich freue mich, daß ihr hier seid und wünsche mal eine leichte Entspannung auf meinen Seiten. Es geht hier überwiegend um mich, ein wenig Selbstdarstellung  und persönliche Ansichten, bestimmt durch meine Voreinge- nommenheit für den "Wilden Osten". Meine teils haarsträu- benden Beiträge sind möglicherweise die Folgen einer "Posttraumatischen Verbitterungsstörung", die nach 1989 gelegentlich auftritt. ;)

Krefeld, 16. Nov. 2017


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Einfalt statt Vielfalt

So schön bunt!

Es gibt vielfältige Auslegungen für diese Begriffe. Seit ein paar Jahren steht bunt und/oder vielfältig für die Unterschiedlichkeit der Menschen, gerade im Einwanderungsland BRD und natürlich dafür, wie wunderbar das alles ist.

Gab`s im DDR-Kinderfernsehen-Logo schwarze, weiße und gelbe Menschen, die das Spektrum grob umfassten, kommen natürlich in der BRD noch ein paar Farben dazu: Rote, Grüne, Braune, Gelb-Schwarze oder Pinke zum Beispiel. Bärtige Frauen und häkelnde Männer. Ergänzt mit Gender- und politisch korrekten Sprachabartigkeiten und neue Ausdrücke für Menschen, die anders sind – also anders als die meisten von uns. Die bunte Vielfalt stößt jedoch spätestens beim Westfernsehen an ihre Grenzen. Besonders bei privaten Sendern.

Seit 1984 gilt (vor allen) bei den Werbefinanzierten die Einfalt der amerikanischen Fernsehkultur: Rateshows, Serien, Kochduelle, Comedians, VIP-News, Football, Sitcoms, Mord und Totschlag…kann man nicht alles aufzählen, soo vielfältig ist das. Und falls im deutschen Fernsehen mal was „eigenes“ Neues auftaucht, wurde das mit Sicherheit vom US-amerikanischen Wertefernsehen abgekupfert. Wenns Einschaltquoten bringt, ist dann auch jedes Format recht. Und das in Dauerschleife. 

Betrachten wir den Gewaltfaktor amerikanischer CIS- oder anderer „Krimi“- und Horrorserien, wissen wir, warum die nachwachsende Generation die sowas sehen kann,  einfach nicht mehr ganz dicht ist. Gewalt ist das neue Argument, Mord ist Normalität, Krieg ein Spiel, Rassismus ist allgegenwärtig.
Der „Gute“ darf töten wie ein Besengter, je mehr – je besser.. Und der Böse im Film hat seit Gründung des Westfernsehens sein Äußeres nicht mehr verändern müssen und spricht russischen Akzent. Vorlagen gibt´s genug aus Goebbels Zeiten.

Wenn schon im Elternhaus erforderliche Kontroll- und Erziehungsmethoden versagen, ist der nächste Schritt nicht weit, und die Kinder werden später asozial, kriminell oder gehen im schlimmsten Fall in die Politik.
Meinetwegen kann der Fernseher – außer zum DVD- und Snookergucken – völlig verschwinden. Es würde ja schon reichen, wenn man sich eine Senderauswahl zusammenstellen könnte, gegen Bezahlung von mir aus.  Aber am Besten: Glotze ganz weg!
Bloß, wie bringe ich das meiner Frau bei?

2 Kommentare zu Einfalt statt Vielfalt

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